Mein kreativer Weg begann schon in meiner Kindheit. Ich wuchs auf dem Lande bei Hannover auf, was ich als sehr schön in Erinnerung habe. Die Natur und die Einfachheit der Gegend gaben mir viel Zeit und Raum zu träumen. Aber ich hatte nicht nur eine blühende Phantasie, sondern fing auch schon früh an, sehr gerne zu malen und zu zeichnen. Mit einem Studium an der Fachhochschule für Kunst und Design und einigen Semestern an der Kunstakademie konnte ich meine künstlerischen Begabungen vertiefen.

Kreativität ist schon immer ein wichtiges Thema für mich gewesen.

Aber erst, als 1991 mein vierjähriger Sohn Julius starb, verstand ich langsam immer mehr, was Kreativität wirklich bedeutet. Der Schmerz des Verlustes war so groß, das dunkle Tal so tief, dass die Sehnsucht nach Einheit und Licht immer größer wurde. Ich malte mehr denn je zuvor, Farben wollten sich in einem wunderbarem Zusammenspiel ausdrücken, Licht und Schatten tanzten miteinander.

Mein Sohn wurde für mich zu einem Wegweiser ins Licht.

Obwohl ich schon seit 1980 in dem Umfeld des erwachten Mystikers Osho viel Erfahrung mit Meditation gesammelt hatte, wurde erst durch den Tod meines Sohnes deutlich, dass mein Leben nun eine spirituelle Ausrichtung bekam. Ich lernte, dass nur aus einem Zustand der Liebe und Zufriedenheit heraus sich die Tore zum Jenseits, zum Göttlichen, zur Einheit hin öffnen. Nur dann werde ich zum Kanal für kreative Energie, nur dann fließt sie durch mich hindurch und ich bin „im Fluss“, im Einklang und Harmonie mit dem Ganzen.

Durch Selbsterfahrungsgruppen und Bewusstseinsarbeit, aber besonders durch das Malen erkannte ich, was mich daran hinderte, „im Fluss“ zu sein. Es half mir, Licht (= Bewusstheit) in meine dunklen Seiten zu schicken – ein Transformationsprozess, für den ich viel Geduld und Wachsamkeit brauchte. Wie oft dachte ich: „Jetzt habe ich es geschafft, jetzt bin ich da durch!“ Aber dann bemerkte ich, dass es eine lange Reise ist, bis mein Kanal für die kreative Energie vollends gereinigt ist, und ich ein Leben im Einklang mit dem Göttlichen führen kann.

Bald begann ich, neben meiner inneren Arbeit, mit der Ausstellung meiner Bilder hauptsächlich im süddeutschen Raum. Außerdem leitete ich Seminare, bei denen es im Wesentlichen um Malen in Verbindung mit Meditation und Selbsterfahrung ging.

1993 lernte ich das Aura-Soma Farbpflegesystem kennen. Ich war vollkommen begeistert, noch mehr über Farben und ihre ganzheitliche Wirkung erfahren zu können. Vor allem wurde mir bewusst, dass das reine Licht alle Farben enthält, also, dass ich im Licht bin, wenn ich alle Farben mit all ihren Aspekten willkommen heiße. Bis 1995 schloss ich die Ausbildung zur Aura-Soma Beraterin ab. Das Malen wurde weniger, doch die Arbeit mit Aura-Soma beflügelte mich auf allen Ebenen.

Im Jahre 2001 begegnete ich dem Satsanglehrer Samarpan. Seine Präsenz berührte mich so tief, dass ich eine große Ernüchterung erlebte, nichts ging mehr. Alles wies darauf hin, dass ich mich zurückziehen musste, wie ein Eremit, der sein Licht nur allein im Dunkeln finden kann. Diese Phase forderte mich stark heraus, immer mehr in die göttliche Führung, d.h. in die Führung meines Herzens, meines eigenen inneren Meisters zu vertrauen. Zwei Jahre später begann die Entstehung einer Bilderserie mit dem Titel: Lichtvisionen – 15 Licht-Energie-Bilder, die Göttinnen des Regenbogens. Ich durchlebte einen intensiven Reinigungs- und Selbstheilungsprozess bis sich in 2007 diese Bilderserie mit den begleitenden Texten, den Botschaften der Göttinnen, vervollständigte.

In 2007 war nun die Zeit reif, meine Schätze zu teilen, ob ich wollte oder nicht. Für alles, was ich dafür unternahm, bekam ich so etwas wie kosmischen Rückenwind, d.h. egal, was ich dachte oder fühlte, das Göttliche oder die kreative Energie übernahm die Führung in meinem Leben. So gründete ich LIGHT ARTS und ließ mir eine Hompage gestalten. Es folgte eine weitere Bilderserie mit dem Titel: Lichtmagie und Poesie – 12 Licht-Energie-Bilder zu den Sternzeichen eines Jahreszyklus.

In 2009 kam die Idee der Gestaltung eines Karten-Sets mit den Göttinnen des Regenbogens, die ich auch verwirklichte. Die Lichtvisionen wollten sich noch mehr verbreiten. Ich hatte mir eigentlich eine andere Form der Darstellung vorgestellt, doch das ließ sich nicht realisieren. Also lernte ich, dass zu fixe Vorstellungen mich daran hindern, im Fluss zu bleiben. Schaue ich aber immer wieder neu, wohin der Strom fließen will, so kann ich vertrauensvoll loslassen, entspannen und die Dinge passieren lassen. Außerdem ist es dann möglich, dass sich vollkommen neue Dinge im Leben zeigen, die ich mir vorher noch gar nicht habe vorstellen können.

Und so kam in 2012 der Sternzeichenkalender „Lichtmagie und Poesie“, es folgten einige persönliche Licht-Energie-Bilder, neue Seminare und Workshops........

Alles nimmt seinen Lauf, so wie es im Einklang mit dem Ganzen ist. Manchmal gibt es Leerlauf, doch das gehört dazu, ja, es ist sogar sehr spannend, nicht zu wissen, welche Farbe sich als nächstes auf der weißen Leinwand des Lebens zeigen möchte.

Ein Leben im Licht ist wie ein Tanz mit all den Farben eines Regenbogens!

Mein kreativer Weg
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Aktuelles Meine Geschichte „Mein Sohn, mein Wegweiser ins Licht“ ist im Oktober 2015 in dem Buch „Seelenspur“ erschienen, eine Sammlung von Geschichten zum Thema Intuition. Mehr zum Buch, zum Buchverlag und den Autoren:  http://seelenspur.ch Bestellungen des Buches  über das Kontaktformular.
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